Trag deine Zahlen ein, ob 50 € oder 500 € im Monat, und sieh, was aus ihnen wird. Nicht nur, wie viel du am Ende hast, sondern wie viel davon dein eigenes Geld ist und wie viel für dich gearbeitet hat.
Monatliche Wiederanlage der Rendite, wie bei einem ETF-Sparplan. Keine Berücksichtigung von Steuern, Gebühren oder Schwankungen. Die Rendite ist eine Annahme, keine Prognose.
Von deinen 271.952 € Endkapital hast du selbst nur 77.000 € eingezahlt. Der Rest, 194.952 € (72 % des Endkapitals), ist der Gewinn, den du durch deinen langjährigen Sparplan erzielen kannst: der Zinseszins-Effekt ist besonders stark über einen langen Zeithorizont. Dein Geld hat sich 3,5-fach vermehrt.
| Jahr | Alter | Eingezahlt | Renditegewinn | Gesamtwert |
|---|---|---|---|---|
| 0 | 30 | 5.000 € | 0 € | 5.000 € |
| 5 | 35 | 17.000 € | 4.252 € | 21.252 € |
| 10 | 40 | 29.000 € | 15.046 € | 44.046 € |
| 15 | 45 | 41.000 € | 35.016 € | 76.016 € |
| 20 | 50 | 53.000 € | 67.856 € | 120.856 € |
| 25 | 55 | 65.000 € | 118.746 € | 183.746 € |
| 30 | 60 | 77.000 € | 194.952 € | 271.952 € |
Ja, wenn du deinem Geld Zeit gibst. Der Unterschied zwischen Sparen und Investieren ist nicht nur die Rendite selbst, sondern dass diese Rendite Jahr für Jahr auf einen wachsenden Betrag berechnet wird, deine ursprüngliche Einzahlung plus alles, was sie bereits erwirtschaftet hat. Genau das ist der Zinseszins-Effekt: über wenige Jahre kaum spürbar, über Jahrzehnte der größte einzelne Faktor für dein Endkapital, größer als die meisten einzelnen Entscheidungen, welchen ETF du wählst. Das gilt unabhängig davon, ob du mit 50 € oder 500 € im Monat startest: Zeit im Markt schlägt die Höhe der Sparrate.
Ja, mathematisch fast immer, denn je länger dein Geld investiert bleibt, desto mehr Jahre hat der Zinseszins-Effekt Zeit zu wirken. Ein späterer Einstieg lässt sich kaum durch höhere Sparraten aufholen, weil dir genau die frühen Jahre der Wiederanlage fehlen. Trag deine eigenen Zahlen oben ein und sieh den Unterschied direkt.
Ja. Der Zinseszins-Effekt hängt nicht davon ab, wie viel du einzahlst, sondern wie lange dein Geld investiert bleibt. 50 € im Monat werden bei 7 % Rendite über 30 Jahre zu rund 58.000 €, obwohl du selbst nur 18.000 € eingezahlt hast. Wichtiger als ein hoher Betrag ist, überhaupt anzufangen und regelmäßig dabeizubleiben.
Der Zinseszins-Effekt beschreibt, dass du nicht nur auf dein eingezahltes Geld eine Rendite erzielst, sondern auch auf die Rendite, die dein Depot in den Vorjahren bereits erzielt hat. Dadurch wächst ein Depot nicht linear, sondern zunehmend schneller, je länger es investiert bleibt.
Breit gestreute Welt-ETFs wie auf den MSCI World haben langfristig im Schnitt rund 7 bis 8 % pro Jahr erzielt (vor Inflation, über viele Jahrzehnte betrachtet). Das ist eine gängige Annahme für die Planung, aber keine Garantie: einzelne Jahre können deutlich nach oben oder unten schwanken.
Eine normale Sparrechnung nimmt oft nur den Zinssatz eines Sparkontos an und rechnet linear. Dieser Rechner bildet die monatliche Wiederanlage der Rendite ab, wie bei einem echten ETF-Sparplan, und zeigt getrennt, wie viel vom Endkapital deine eigenen Einzahlungen sind und wie viel Renditegewinn ist.
Mehr zum Effekt dahinter: Der Zinseszins-Effekt einfach erklärt.